Das Alarmierungsnetz für NÖ

So funktioniert´s

 

 

 

Die Alarmierungsdaten werden direkt aus dem Einsatzleitsystem in die Funkrufzentrale des Pagernetzes übertragen.

alarmierung

Dort werden die Alarmierungsdaten nach Prioritäten gereiht und mittels eigenem Uplink zum Telekommunikationssatelliten gesendet. Der Satellit verteilt die Alarmdaten herunter zu den landesweit installierten Basisstationen (=Alarmumsetzer) und von diesen werden die Alarme lokal und synchron zueinander am 2m-Band ausgesendet. Das ganze innerhalb von wenigen Sekunden …

Uplink
SAT-Uplinks betreiben wir in Tulln und in Samstagern, Ein Backup gibt es zusätzlich in St.Pölten

Verglichen mit Alarmierungslösungen in anderen Ländern und Regionen ist die digitale Pageralarmierung in Niederösterreich mit Abstand die schnellste und innovativste – sowohl von der Geschwindigkeit, als auch von der Möglichkeit auch eine große Menge an Pagern immer landesweit und gleichzeitig alarmieren zu können.

Sicherheit des Satelliten

Die beim digitalen Pagernetz verwendete Satellitenübertragung kann nur indirekt mit der bekannten Übertragung im TV-Bereich verglichen werden (wo es beispielsweise bei Regen fallweise Bildaussetzer geben kann), sondern sie stellt eine hochverfügbare Übertragungsstrecke dar. Sie passt sich an verschiedene Gegebenheiten an, wenn beispielsweise mehr an notwendiger Leistung benötigt wird um Dämpfungen wie dichte Wolken und Regen durchdringen zu können.

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Unser Satellit (Astra 3B auf 23,5° Ost) wird von SES Astra betrieben.

Es wird jede einzelne ausgesendete Alarmierung von einer Bodenstation unserer Alarmzentrale empfangen (Qualitiy-Downlink) und mit den ausgesendeten Daten der Alarmierung verglichen. Sollte ein Alarm nicht zu exakt 100% wieder zurück an die Erde gesendet worden sein, wird der Ruf automatisch von der Alarmzentrale nochmals gesendet und zwar so lange, bis er vollkommen sauber wieder auf der Erde ankommt.

Das für die Pageralarmierung fix reservierte Raumsegment am Satelliten Astra 3B wird für uns von Fa. Signalhorn betrieben und überwacht. Signalhorn betreibt weltweit mehr als 12.000 Bodenstationen, und ist auch der Betreiber aller nahmhaften Großkunden wie T-Systems, zahlreicher Tankstellennetze, Hilton-Hotelkette, Automobilindustrie, usw.

Durch die Verwendung des Satelliten als Zubringer für den Alarm zu den Basisstationen, entfallen die Kosten für den Ankauf, Betrieb und Wartung anderer Zubringer wie Richtfunkstrecken, Standmietleitungen, usw. Ein weiterer Vorteil der Satellitenvariante ist auch, dass das Netz beliebig ausgebaut werden kann. Es wird einfach im Gebiet in dem alarmiert werden soll eine Basisstation aufgestellt und zum Satelliten ausgerichtet.

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